Bei der sogenannten „Peptidrezeptor-vermittelten Radionuklid-Therapie (PRRT)“ werden  Somatostatin-Analoga mit radioaktiven Partikeln (Radionuklide) verbunden. Sobald diese an die Somatostatin-Rezeptoren des Tumors koppeln, wird das Radionuklid in die Tumorzelle aufgenommen und sendet Strahlung aus. Die Reichweite der Strahlung beträgt allerdings nur einige Millimeter und konzentriert sich so auf die Tumorzellen. Das gesunde Gewebe wird weitgehend geschont. Die radioaktive Substanz wird in der Regel innerhalb weniger Tage über die Nieren mit dem Urin ausgeschieden.

Diese Therapie wird bei Menschen mit metastasierten neuroendokrinen Tumoren durchgeführt, bei denen die Erkrankung trotz operativer und/oder medikamentöser Maßnahmen fortschreitet.

Quellen:
Broschüre „Leben mit neuroendokrinen Tumoren (NET)“, 2018. Herausgeber: Novartis Pharma GmbH

Zuletzt besucht am 03.07.2018:
https://nuklearmedizin.charite.de/fuer_patienten/tumore/

 

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