Was Nachsorge leisten kann

Wer „Nachsorge“ hört, denkt vermutlich als erstes an die vielen verschiedenen Kontrolluntersuchungen, die in festen Zeitabständen nach einer Krebsbehandlung durchgeführt werden sollten. Zur Nachsorge gehört aber noch einiges mehr. So kann es beispielsweise sein, dass Sie unter den Folgen der Erkrankung oder ihrer Behandlung leiden und hier Unterstützung oder eine weitere Therapie benötigen. Oder dass Sie es nicht alleine schaffen, die seelischen Belastungen, die eine Krebserkrankung mit sich bringt, zu bewältigen.

Die Ärzte, die Sie in der Nachsorge betreuen, werden Sie daher auch bei Bedarf an psychosoziale Krebsberatungsstellen, Psychoonkologen, Physiotherapeuten, Ernährungsberater oder andere Fachberater weitervermitteln.


Frau im Schneidersitz auf Wiese, die Dehnungsübungen macht. Frau im Schneidersitz auf Wiese, die Dehnungsübungen macht.

Wichtig ist, dass für Sie ein individueller Nachsorgeplan entwickelt wird, der sich sowohl nach gesundheitlichen Erfordernissen als auch nach seelischen Bedürfnissen richtet. Medizinische Kontrolluntersuchungen sollten sich möglichst an den Leitlinien-Empfehlungen zur Nachsorge bei NET orientieren. Die Nachsorge im Bereich seelische Unterstützung, Empfehlungen zu Ernährung, Sport oder weitere therapeutische Maßnahmen können Sie mit den Sie betreuenden Ärzten absprechen.


Quellen:
Zuletzt besucht am 05.07.2018:
https://www.krebsinformationsdienst.de/behandlung/nachsorge.php