Insulinom

junge, blonde Frau beim Tee- oder Kaffetrinken junge, blonde Frau beim Tee- oder Kaffetrinken

Insulinome entstehen meist aus entarteten B-Zellen der Bauchspeicheldrüse und zählen zu den am häufigsten vorkommenden funktionell aktiven NET dieses Organs.

Der Tumor produziert Insulin, ein Hormon, das bei gesunden Menschen von der Bauchspeicheldrüse ins Blut abgegeben wird. Insulin spielt eine wesentliche Rolle bei der Regulation des Blutzuckerspiegels. Während beim Diabetes mellitus („Zuckerkrankheit“) ein Mangel an Insulin zu stark erhöhten Blutzuckerwerten führt, ist beim Vorliegen eines Insulinoms das Gegenteil der Fall: ein Absenken des Blutzuckerspiegels.

Vor allem, wenn Insulinom-Patienten längere Zeit nichts gegessen oder sich körperlich verausgabt haben, treten die typischen Symptome einer Unterzuckerung auf.


Diese Symptome äußern sich z. B. in:

  • Schwächegefühl
  • Zittern
  • Kopfschmerzen
  • Sehstörungen
  • Heißhungerattacken
  • Konzentrationsstörungen
  • Verwirrtheit
  • Schwindel
  • Übelkeit

Sinkt der Blutzuckerspiegel immer weiter ab, kann der Betroffene das Bewusstsein verlieren und sogar ins Koma fallen.


Quellen:
Broschüre „Leben mit neuroendokrinen Tumoren (NET)“, 2018. Herausgeber: Novartis Pharma GmbH

Zuletzt besucht am 19.06.2018:
https://flexikon.doccheck.com/de/Insulinom
http://www.diabetes-deutschland.de/archiv/archiv_2173.htm
http://symptomat.de/Insulinom