Gastrinome produzieren Gastrin, ein Hormon, das eine übermäßige Produktion von Magensäure auslöst, die die Schleimhaut in Magen und Zwölffingerdarm schädigt. In der Folge können sich dort Geschwüre entwickeln.

Gastrinome kommen überwiegend an der Bauchspeicheldrüse vor, aber auch im Zwölffingerdarm und im Magen. Sie werden auch häufig im Zusammenhang mit einem MEN1-Syndrom beobachtet, einer Erkrankung, bei der sich Tumoren in der Hirnanhangsdrüse, der Bauchspeicheldrüse und den Nebenschilddrüsen bilden können.

DIE WICHTIGSTEN SYMPTOME SIND:

wiederkehrendes Sodbrennen 

 

Durchfälle

 

 

Gut zu wissen

Das durch ein Gastrinom ausgelöste Krankheitsbild bezeichnet man auch als „Zollinger-Ellison-Syndrom“.

Quellen:
Broschüre „Leben mit neuroendokrinen Tumoren (NET)“, 2018. Herausgeber: Novartis Pharma GmbH

Zuletzt besucht am 26.06.2018:
https://www.karzinoidtumore.de/symptome.html

 

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