So können Sie zum Erfolg der Therapie beitragen

NEHMEN SIE ALLE NACHSORGETERMINE WAHR!

Nur so kann der Erfolg der durchgeführten Behandlungsmaßnahmen überprüft werden. Auch ist es nur so möglich, eventuelle Veränderungen im Krankheitsverlauf frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Für diese Nachsorgeuntersuchungen werden die gleichen Methoden eingesetzt, wie bei der Erstdiagnose von NET. Welche dies sind, lesen Sie hier.

Weitere Informationen zum Thema Nachsorge finden Sie hier.


WERDEN SIE (WIEDER) SPORTLICH AKTIV

„Darf ich meinen Körper nach einer Operation oder während der Therapie wirklich noch zusätzlich belasten?“, werden Sie vielleicht fragen. Ja! Das sollen und das können Sie! Darin ist sich die wissenschaftliche Welt mittlerweile nach Durchführung vieler Studien einig. Denn: Bewegung – vor allem an der frischen Luft – fördert die Durchblutung aller Organe und Gewebe und versorgt so Ihren Körper mit Sauerstoff. Darüber hinaus kann Bewegung Erschöpfung und Müdigkeit lindern, den Appetit und die Verdauung fördern und den Schlaf verbessern.

Nicht zu unterschätzen ist auch der Einfluss von Sport auf die Psyche. Durch körperliche Aktivität werden „Glückshormone“ (Endorphine) freigesetzt, deren stimmungsverbessernde Wirkung auch noch nach dem Sport anhält. Doch auch abgesehen davon, kann körperliche Aktivität Ihnen das Gefühl geben, ins Leben und zur Normalität zurückzukehren und wieder leistungsfähig zu sein.

Wenn Sie sich umfassender informieren möchten, wie Sie wieder aktiv werden können, dann lesen Sie hier.


AUF DIE ERNÄHRUNG ACHTEN

Das Thema Ernährung ist für Menschen mit NET von ganz besonderer Bedeutung, da einige Nahrungsmittel oft nicht mehr vertragen oder bestimmte Nährstoffe nicht mehr richtig aufgenommen werden können. Das kann durch die Erkrankung selbst oder durch die operative Entfernung von Teilen der Verdauungsorgane bedingt sein.

Grundsätzlich gilt: Ernähren Sie sich im Rahmen dessen, was für Sie in Ihrer jeweiligen Situation machbar ist, möglichst normal und gesund. Essen Sie deshalb abwechslungsreich und frische, wenig verarbeitete Lebensmittel. Das wichtigste Ziel sollte dabei sein, ungewolltem Gewichtsverlust und Mangelernährung vorzubeugen, damit Sie den Anforderungen des Alltags gewachsen sind und Ihr Leben bestmöglich gestalten und genießen können.

Wenn Sie umfassendere Informationen zum Thema Ernährung haben möchten, dann lesen Sie hier.


DER THERAPIE TREU BLEIBEN

Damit die Behandlung Ihrer NET-Erkrankung die bestmögliche Wirkung zeigen kann, ist es sehr wichtig, dass sie konsequent durchgeführt und der Therapieerfolg regelmäßig kontrolliert wird. Hierzu gehört die regelmäßige Einnahme der Medikamente oder Durchführung von Injektionen ebenso wie das Wahrnehmen der Kontrolluntersuchungen oder Einhalten bestimmter Ernährungsvorgaben.

Vielleicht helfen Ihnen folgende Tipps dabei, Ihrer Therapie immer treu zu bleiben:

  • Koppeln Sie die Tabletteneinnahme an eine bestimmte, im Alltag stets wiederkehrende Tätigkeit, z. B. das Zähneputzen oder das Zubereiten des Frühstücks.
  • Legen Sie die Medikamentenpackung stets an den gleichen Ort und so hin, dass Sie automatisch draufschauen müssen.
  • Kleben Sie einen Merkzettel an auffällige Stellen, z. B. den Kühlschrank, den Badezimmerspiegel, die Haustür von innen.
  • Lesen Sie jeden Abend vor dem Zubettgehen? Dann verwenden Sie doch ein Lesezeichen, dass Sie an die Einnahme erinnert.
  • Sortieren Sie Ihre Medikamente in Pillenboxen ein, die mit Tageszeit und Datum beschriftet sind.
  • Auch der Gebrauch eines Kalenders oder das Dokumentieren der Therapie in einem Patiententagebuch können sinnvolle Organisationshilfen sein.
  • Nutzen Sie lieber digitale Hilfen? Dann verwenden Sie die Erinnerungshilfen Ihres Smartphones oder Medikamenten-Apps.
  • Binden Sie Ihre Angehörigen ein und bitten Sie darum, an den Zeitpunkt Ihrer Medikamenteneinnahme erinnert zu werden.

HALTEN SIE DIE KOMMUNIKATIONSSCHLEIFE MIT IHREM ARZT AUFRECHT

Zu Beginn Ihrer Behandlung sind Sie ein Therapiebündnis mit Ihrem Arzt eingegangen, das auf Dauer angelegt ist und auf Gegenseitigkeit beruht. Das bedeutet auch, dass Sie Ihren Arzt ansprechen sollten, wenn Ihnen Zweifel an der Therapie kommen, eventuelle Nebenwirkungen Ihnen zu schaffen machen oder Sie die Medikamenteneinnahme häufiger vergessen. Umgekehrt beinhaltet dieses Therapiebündnis auch, dass Ihr Arzt Ihnen für diese Fragen ein offenes Ohr schenkt. Sollte dies nicht so sein, trauen Sie sich, ihn darauf anzusprechen oder notfalls den Arzt zu wechseln.


Quelle:
Broschüre „Leben mit neuroendokrinen Tumoren (NET)“, 2018. Herausgeber: Novartis Pharma GmbH
Broschüre „Ernährungstipps bei NET oder Akromegalie“, 2018. Herausgeber: Novartis Pharma GmbH
Broschüre „Sport und Bewegung bei neuroendokrinen Tumoren (NET)“, 2018. Herausgeber: Novartis Pharma GmbH

Zuletzt besucht am 20.06.2018:
www.krebsinformationsdienst.de/leben/alltag/sport-nach-krebs.php
https://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/basis-informationen-krebs/basis-informationen-krebs-allgemeine-informationen/sport-bei-krebs-so-wichtig-wie-.html
https://www.krebsinformationsdienst.de/wegweiser/iblatt/iblatt-bewegung-bei-nach-krebs.pdf
http://www.krebsmagazin.de/orale-therapie-in-der-onkologie-therpietreue-zahlt-sich-aus/
https://www.daslebenshaus.org/gist-verstehen/themen-im-fokus/therapietreue
www.krebsinformationsdienst.de/behandlung/ernaehrung-therapie-diaeten.php#inhalt7
http://www.krebsmagazin.de/orale-therapie-in-der-onkologie-therpietreue-zahlt-sich-aus/