Abgekürzt mit 5-HIES. Abbauprodukt von Serotonin, das im Urin ausgeschieden wird. Vermehrte Ausschüttung beim Karzinoid-Syndrom. Die Bestimmung der Menge der 5-HIES im 24 Stunden Urin dient als diagnostische Maßnahme zur Erkennung des Karzinoid-Syndroms.
(lat. ablatio: Abtragung, Ablösung) Entfernen von Körpergewebe (z. B.Tumorgewebe) bzw. Körperteilen. Dies umfasst auch indirektes Entfernen durch Veröden bei Kathetereingriffen.
Eine Aminosäure ist der einfachste Baustein des Eiweißes. Mehr als 10 Aminosäuren bilden ein Polypeptid. Mehr als 100 Aminosäuren bilden ein Eiweiß (Protein).
Krankengeschichte eines Patienten
röntgenologische Darstellung der Gefäße (Arterien, Venen, Lymphgefäße) nach Injektion eines Kontrastmittels
Pankreas, lang gestreckte Drüse im Bauchraum. Die Bauchspeicheldrüse produziert Verdauungssäfte, die sie in den Dünndarm abgibt. Diese Verdauungssäfte enthalten verschiedene Anteile, die bei der Verdauung von Eiweißen, Fetten und Kohlenhydraten eine wichtige Rolle spielen. Außerdem werden in der Bauchspeicheldrüse Insulin (blutzuckersenkend) und Glukagon (blutzuckersteigernd) gebildet, diese Stoffe werden nicht in den Darm, sondern in das Blut abgegeben.
Röntgen, klassischer Ultraschall, endoskopischer Ultraschall, Somatostatinrezeptor-Szintigraphie, Computertomographie (CT), Magnetresonanztomographie (MRT), Angiographie, Positronen-Emissions-Tomographie (PET)
Laboruntersuchungen, bei denen mit den Methoden der Chemie die Lebensvorgänge im Organismus (Stoffwechsel, Verdauung u. ä.) untersucht werden
Entnahme einer Gewebeprobe zur mikroskopischen Untersuchung
Verästelungen der Luftröhre zur Verteilung der Luft bis in die einzelnen Lungenbläschen, wo dann der Sauerstoff vom Blut aufgenommen werden kann
Spezifische Hemmung von Infektionserregern oder Tumorzellen im Organismus mittels Chemotherapeutika (Substanzen, die im Idealfall den Stoffwechsel der Infektionserreger oder der Tumorzellen schädigen, ohne andere Zellen anzugreifen)
In der Dünndarmschleimhaut gebildetes Hormon, das die Entleerungsbewegungen der Gallenblase fördert
Hauptanteil des Dickdarms
Arzneiform, die durch eine langsame Freisetzung eines Wirkstoffes über längere Zeit eine konstante Blutkonzentration dieses Wirkstoffes gewährleistet
"Zuckerkrankheit"; siehe unter Insulin
Erkennung, Eingrenzung und genaue Benennung einer Krankheit und der Krankheitszusammenhänge und Ursachen
Zwölffingerdarm, an den Magen anschließender Darmabschnitt
für den Ablauf der vitalen Vorgänge wichtige Substanzen, wie z. B. Kalium, Natrium, Kalzium, Magnesium
Verschluss einzelner, den Tumor ernährender Blutgefäße durch Einbringen kleiner Partikel über einen Katheter (siehe Chemoembolisation)
die Ausschüttung von Hormonen betreffend
Lehre von der Funktion innerer hormonbildender Drüsen (Schilddrüse, Hypophyse, Nebenniere, Hypothalamus, Eierstöcke, Hoden usw.)
"Spiegelung"; Untersuchung von Hohlorganen (z. B. Magen, Darm, Blase) oder Körperhöhlen (z. B. Bauchhöhle) mit Hilfe eines schlauchförmigen Geräts (Endoskop) ohne oder mit minimalem chirurgischem Eingriff. Die Endoskopie beinhaltet die Möglichkeit, Gewebeproben zu entnehmen oder kleine operative Eingriffe vorzunehmen (Entfernung von z. B. Polypen, Gallensteinen).
engl. first-line therapy; erste empfohlene Therapie nach der Diagnosestellung
Äthylalkohol (wird allgemein als Alkohol bezeichnet)
Tochtergeschwulst, die sich fern des ursprünglichen Tumors gebildet hat (z. B. Leber, Knochen). Fernmetastasen entstehen aus Krebszellen, die sich aus dem ursprünglichen Tumor lösen, über den Blut- oder Lymphweg im Körper verteilt werden und sich in einem Organ ansiedeln.
anfallsartige Rötung von Gesicht (und Oberkörper), bedingt durch die plötzliche Erweiterung der Hautgefäße
Vorderdarm; zusammenfassende Bezeichnung für Speiseröhre, Magen, Zwölffingerdarm, Bauchspeicheldrüse sowie oft auch Lungen, Bronchien, Luftröhre und eventuell den Thymus
Hormon, das die Salzsäureproduktion des Magens steuert
Tumor, der durch Gastrinproduktion der Tumorzellen zu einer gesteigerten Produktion von Magensäure führt
Substanzen, die eine Wirkung auf Spannung und Durchlässigkeit der Gefäßwände haben und somit die Durchblutung beeinflussen
gastro-entero-pankreatische Tumoren = Tumoren im Bereich des Magen-Darm-Traktes und der Bauchspeicheldrüse (Pankreas)
Tumor des Verdauungstraktes, der Glukagon produziert
Entlang der Wirbelsäule bilden Nerven des Rückenmarks knotenartige Strukturen, in denen Nervenimpulse verschaltet werden (Ganglien). Diese stehen miteinander in Verbindung und bilden zusammen den Grenzstrang.
Hinterdarm; zusammenfassende Bezeichnung für absteigenden und s-förmigen Dickdarm sowie den End- oder Mastdarm
engl. hindgut; zusammenfassende Bezeichnung für absteigenden und s-förmigen Dickdarm sowie den End- oder Mastdarm
Überzuckerung – erhöhter Blutzuckerspiegel
Unterzuckerung – zu niedriger Blutzuckerspiegel
Kirschkerngroßes, unterhalb der Gehirnbasis gelegenes Organ, das eine große Rolle bei der Regulation des Hormonhaushalts des Menschen spielt. Besteht aus dem Hypophysenvorderlappen und dem Hypophysenhinterlappen.
Krummdarm, unterer Anteil des Dünndarms
Therapie zur Unterstützung des körpereigenen Immunsystems
Verabreichung eines Arzneimittels durch Spritzen
insulinproduzierender Tumor der Bauchspeicheldrüse
Interferone sind natürlich vorkommende Stoffe, die eine steuernde Rolle im Abwehrsystem (Immunsystem) des Körpers spielen. Sie können insbesondere Abwehrmechanismen gegen Viren und Tumorzellen in Gang setzen. Interferon, insbesondere Interferon alpha, wird als Medikament zur Unterstützung des Immunsystems eingesetzt.
Eigenschaft bösartiger Tumoren: Der Tumor hat die Begrenzung seines Ursprungsgewebes durchbrochen und wächst in anderes Gewebe ein.
Leerdarm, vorderer Teil des Dünndarms
Gewebehormon; wichtig für die Funktion der glatten Muskulatur des Darms, der Gebärmutter und der Gefäße
Bewusstlosigkeit; ein Zustand tiefster, durch äußere Reize nicht zu unterbrechender Bewusstseinsstörung
Über optische Fasern werden Laserstrahlen gezielt in Metastasen abgegeben. Durch die Hitzeentwicklung stirbt das Tumorgewebe ab.
Symptom, durch das sich eine Erkrankung hauptsächlich bemerkbar macht
Ort des Vorkommens
In die Strombahn der Lymphgefäße eingeschaltete, etwa linsen- bis bohnengroße Knoten, die als Filter für schädliche und fremde Teile wie z. B. Erreger, Gifte, Tumorzellen oder Zellabbauprodukte funktionieren
Tochteransiedlung eines bösartigen Tumors
Mitteldarm; zusammenfassende Bezeichnung für Leerdarm, Krummdarm, Blinddarm, Wurmfortsatz, aufsteigenden und querlaufenden Dickdarm, sowie gelegentlich auch Leber und Eierstöcke
engl. midgut; zusammenfassende Bezeichnung für Leerdarm, Krummdarm, Blinddarm, Wurmfortsatz, aufsteigenden und querlaufenden Dickdarm, sowie gelegentlich auch Leber und Eierstöcke
vier linsengroße, lebenswichtige Drüsen, die der Schilddrüse von hinten anliegen und in denen das Parathormon gebildet wird (Weiteres siehe dort)
autonome, ungeregelte Neubildung von Gewebe
das Nerven- und Hormonsystem betreffend
Der Begriff Nuklearmedizin bezeichnet diagnostische und therapeutische medizinische Verfahren, die auf der Verwendung von radioaktiven Substanzen beruhen.
die Bauchspeicheldrüse betreffend; Bauchspeicheldrüsen-
Substanz, die die Sekretion von Magensaft fördert
kurzkettiges Eiweiß, das sich aus mehreren Aminosäuren (den kleinsten Eiweißbausteinen) zusammensetzt
durch die Haut
die große Vene, die das gesamte aus der Bauchhöhle zurückfließende venöse Blut sammelt und zum Herzen leitet
durch spezielles Laserlicht (daher "photo-") hervorgerufene Wärmeerzeugung (daher "-thermisch") zur Zerstörung von Tumorgewebe
ursprünglicher Tumor, von dem die Metastasen ihren Ursprung nehmen
Hormon des Hypophysenvorderlappens, das die Milchbildung steuert
in verschiedenen Körpergeweben gebildete Hormone mit vielfältiger Wirkung, wie z. B. Gefäßerweiterung, Wachstum von Schleimhautzellen, Wehentätigkeit bei der Geburt
Hinausgezögert, verlängert. Arzneimittel mit Retardwirkung haben durch eine besondere Zubereitungsform eine wesentlich verlängerte Wirkung.
Wiederauftreten einer Krankheit. Bei einer Krebserkrankung: Erneutes Wachsen eines Tumors.
Hilfsmittel zur Darstellung von Körperräumen, Hohlorganen und Gefäßen, die z. B. für die Röntgen-Darstellung von Magen oder Darm getrunken oder zur Darstellung von Blutgefäßen gespritzt werden können
Hormon, das im Zwölffingerdarm freigesetzt wird und eine Ausschüttung (Sekretion) von Verdauungssäften der Bauchspeicheldrüse und der Galle bewirkt
Im Hypothalamus gebildetes Hormon, das die Ausschüttung anderer Hormone (z. B. Wachstumshormon, Schilddrüsen-stimulierendes Hormon, ACTH, Insulin, Glukagon, Gastrin) hemmt
starres oder elastisches, stab- oder röhrenförmiges Instrument zur Einführung in Hohlorgane des Körpers (z. B. Magensonde, Herzkatheter)
Aufschwemmung von feinen festen Teilchen in einer Flüssigkeit (Suspendierlösung)
Symptomkomplex, Gruppe von gleichzeitig auftretenden Krankheitszeichen
künstlich hergestellt
weißes Blutkörperchen mit wichtiger Abwehrfunktion innerhalb des Immunsystems
Behandlung einer Krankheit; Heilverfahren
Beleuchtung eines Organs (z. B. Zwölffingerdarm) von innen
allgemein jede umschriebene Schwellung von Körpergeweben, im engeren Sinn Geschwulst, die je nach ihrem Wachstumsverhalten als gut- oder bösartig eingestuft wird
Hypoglykämie – zu niedriger Blutzuckerspiegel
Substanz, die eine Wirkung auf die Wasserdurchlässigkeit der Gefäße der Darmschleimhaut hat und so u. a. zu wässrigen Durchfällen führt
Tumor, der VIP produziert und vor allem zu wässrigen Durchfällen führt
engl. foregut; zusammenfassende Bezeichnung für Speiseröhre, Magen, Zwölffingerdarm, Bauchspeicheldrüse sowie oft auch Lungen, Bronchien, Luftröhre und eventuell den Thymus
engl. second-line therapy; Therapie, die gegeben wird, wenn die initiale Behandlung (Erstlinientherapie, siehe dort) nicht oder nicht mehr wirkt
direkt an den Magen anschließender oberer Teil des Dünndarmes, dessen Länge in etwa der Breite von zwölf Fingern entspricht
Medikamente, die direkt wachstumshemmend bzw. abtötend auf Tumorzellen wirken
Hyperglykämie – erhöhter Blutzuckerspiegel