Neuroendokrine Tumoren kommen am häufigsten im Magen-Darm-Trakt vor.

NET entstehen am häufigsten im Darm

Neuroendokrine Tumoren kommen in vielen Geweben des Körpers vor, am häufigsten aber im Magen-Darm-Trakt. Sie werden oft auch als GEP-NET bezeichnet. Die Abkürzung GEP steht für Gastro-Entero-Pankreatisch. Etwa die Hälfte der Tumoren bildet Hormone. Diese bewirken typische Symptome wie zum Beispiel Durchfälle, Bauchschmerzen und Gesichtsrötungen. Neuroendokrine Tumoren werden oft sehr spät diagnostiziert. Meist haben sie dann schon Tochtergeschwülste in der Leber gebildet. Die wichtigste Therapie ist die operative Entfernung des Tumors. Bei hormonell aktiven neuroendokrinen Tumoren können außerdem Medikamente Beschwerden lindern und das Tumorwachstum vermindern.

Artikel zum Thema "Medizinisches Wissen"
Das VIPom – ein sehr seltener neuroendokriner Tumor

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01.09.2010

VIPome sind extrem seltene neuroendokrine Tumoren, die sich überwiegend in der Bauchspeicheldrüse entwickeln. Das Krankheitsbild wird v. a. durch massive Durchfälle und Folgen des Flüssigkeitsverlustes geprägt. mehr

Hormone – Botenstoffe mit unterschiedlichsten Aufgaben

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10.08.2010

Hormone steuern zahlreiche Vorgänge im Körper. Neuroendokrine Tumoren führen zu einer übermäßigen Hormonproduktion – mit unterschiedlichsten Symptomen. mehr

Das radioaktiv markierte Somatostatin-Analogon DOTATOC

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19.07.2010

Das radioaktiv markierte Somatostatin-Analogon DOTATOC wird in der Diagnose und Therapie von NET eingesetzt. Es bindet an Somatostatin-Rezeptoren im Gewebe und sendet dann im Körper radioaktive Strahlung aus, die zur Behandlung oder Entdeckung von NET genutzt werden kann. mehr

Das Zollinger-Ellison-Syndrom

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22.06.2010

Beim Zollinger-Ellison-Syndrom kommt es durch einen gastrinbildenden Tumor zu Geschwüren in Magen und Darm. Obwohl die Erkrankung in einem Bluttest nachgewiesen werden kann, wird sie oft erst spät diagnostiziert. mehr

Metastasen bei neuroendokrinen Tumoren

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21.05.2010

In fortgeschrittenen Krankheitsstadien können sich Krebszellen aus dem Tumorverband lösen und an anderer Stelle im Körper Metastasen bilden. Vor allem Metastasen in der Leber können oft gut behandelt werden. mehr

Multiple endokrine Neoplasie – beim MEN1-Syndrom treten unterschiedliche Tumoren auf

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07.04.2010

MEN1 ist eine erbliche Erkrankung. Bei den Betroffenen kommt es zum Auftreten mehrerer Tumoren in hormonproduzierenden Organen. Am häufigsten sind Nebenschilddrüsen, Hirnanhangsdrüse und Bauchspeicheldrüse betroffen. mehr

Interferon alpha: NET mit einem körpereigenen Botenstoff behandeln

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10.02.2010

Interferon alpha ist ein natürlicher Bestandteil des Immunsystems, der der Abwehr von Viren und Tumorzellen dient. Therapeutisch kann Interferon alpha zur Behandlung bei NET eingesetzt werden. Nebenwirkungen können jedoch zum Behandlungsabbruch zwingen. mehr

Gleicher Ursprung, unterschiedliche Symptome – NET ist nicht gleich NET

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15.12.2009

Der Begriff des neuroendokrinen Tumors sorgt meist erst einmal für Verwirrung. Denn dahinter stehen mehrere Erkrankungen, die sich vor allem in ihren Symptomen stark voneinander unterscheiden. Doch eines haben alle NET gemeinsam: Sie gehen von neuroendokrinem Gewebe aus. mehr

Um den Behandlungserfolg abzusichern, sind Nachkontrollen unverzichtbar

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17.11.2009

Nach der anfänglichen Behandlung eines NET sind über längere Zeit regelmäßige Kontrollen des Tumorwachstums und der hormonellen Aktivität erforderlich, um einen neuen Krankheitsschub möglichst frühzeitig zu erkennen. mehr

Einteilung von NET nach dem Ort ihrer Entstehung

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22.09.2009

NET werden neben anderen Kriterien auch nach Ihrem Entstehungsort eingeteilt. Am häufigsten betreffen sie Magen, Darm und Bauchspeicheldrüse. Erkunden Sie anhand der Grafik, welche Aufgaben die Organe des Magen-Darm-Traktes haben und welche Symptome von NET sich daraus ableiten lassen. mehr

NET-Zentren bieten die bestmögliche Versorgung für die Patienten

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14.07.2009

Die moderne Behandlung von neuroendokrinen Tumoren (NET) erfordert Teamwork zwischen verschiedenen medizinischen Fachrichtungen. In spezialisierten Behandlungszentren arbeiten Experten für die einzelnen Aspekte der Erkrankung eng zusammen und ermöglichen eine optimale Behandlung nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft. mehr

Teilnahme an einer klinischen Studie – Vorteile und Risiken

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03.06.2009

Wissenschaftler arbeiten intensiv an der Entwicklung neuer und besserer Behandlungsmethoden. Für Patienten bedeutet die Teilnahme an einer klinischen Studie die Möglichkeit, die jeweils neueste Therapie zu erhalten. Doch häufig besteht Unsicherheit darüber, was sie dabei erwartet. mehr

Wie werden Lebermetastasen behandelt?

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08.04.2009

Absiedelungen von neuroendokrinen Tumoren in der Leber können für die Betroffenen erhebliche Beschwerden nach sich ziehen. Verschiedene Therapiemethoden erlauben es, die Absiedelungen gezielt zu bekämpfen. mehr

Moderne Behandlungskonzepte

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08.04.2009

Neuroendokrine Tumoren unterscheiden sich hinsichtlich des Orts ihres Auftretens, ihrer Gewebeeigenschaften, ihrer Hormonaktivität und ihrer Bösartigkeit. Moderne Therapien berücksichtigen diese Vielfältigkeit. mehr

Therapie des Karzinoidsyndroms

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08.04.2009

Flush, Durchfälle sowie die Gefahren der Karzinoidkrise und der Schädigung des Herzens kennzeichnen das Karzinoidsyndrom. Zwar können die Beschwerden oft nicht völlig behoben werden, aber eine Linderung ist möglich. mehr

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Häufige Fragen
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Broschüre NET
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